Erstellt am 10. Oktober 2024
Nach drei Jahren gesundheitsbedingter Zwangspause im (Wettkampf-)Sport habe ich es im Sommer geschafft, nachdem die Ärzte grünes Licht gegeben hatten, wieder an Triathlon-Wettkämpfen teilzunehmen. Meine Leistung ist zwar noch nicht da, wo sie vor drei Jahren zuletzt war, aber für den Anfang bin ich zufrieden. Für hohe Geschwindigkeiten beim Laufen fehlt mir das Bahntraining.
Den Auftakt habe ich am 20. Juli beim Iron Power Bauer (heißt wirklich so) in der Nähe von Wittstock/Dosse über die olympische Distanz gemacht. Ein kleines Starterfeld (35 Teilnehmer:innen), ein sehr schöner Dranser See und schönes Wetter schienen mir dafür geeignet. Die zehn Kilometer am Schluss wurden erwartungsgemäß sehr lang, aber ein totaler Einbruch blieb aus. Nach 2:20 kam ich als Elfter ins Ziel und wurde Zweiter in der Altersklasse.
Mit der gesammelten Erfahrung und Motivation habe ich mich dann zum Scharmützelsee Triathlon am 4. August angemeldet. Dort wurden die Berliner Meisterschaften über die olympische Distanz ausgetragen. Der Start musste wegen einer Gewitterwarnung um eine Stunde verschoben werden. Dann standen wir zitternd und ohne Neoprenanzug an der Startlinie. Beim Schwimmen ist mir aber warm geworden und beim Laufen schien die Sonne. Unter den knapp 200 Starter:innen bin ich nach 2:17:09 als 20. ins Ziel gekommen und wurde damit Zweiter in meiner AK.
Fazit: Schwimmen und Wechseln funktioniert schon ganz gut, beim Rest könnte intensives Training helfen.
Beim Cross-Triathlon in Kossenblatt hat es leider nicht zum Sieg gereicht, trotz 6,5 Minuten Vorsprung nach dem Radfahren mit Mountainbike (schnellster Schwimm- und Rad-Split). Beim Laufen waren drei von vier Runden in der Hitze auf einem gemähten Acker sehr hart und ich musste einen Kilometer vor dem Ziel noch einen Mitstreiter passieren lassen. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal.
Bericht: Hajo Gothe