Erstellt am 06. Juli 2026
Der Adler Cup in Frankfurt passte perfekt in unseren Terminplan. Da die Anreise mit dem Zug gut umsetzbar schien, stürzten wir uns in die Vorbereitungen. Für den Wettkampf waren das Nachwuchstrio Noa, Mona und Linn sowie das Damenpaar Mascha und Zarah vorgesehen. Bei einer Leistungsüberprüfung kurz vorab mussten alle noch einmal ihr Können unter Beweis stellen. Leider konnten Mascha und Zarah nicht teilnehmen, da die Sicherheit stets Vorrang hat. Sie starten im Jugendbereich, was bereits hohe Ansprüche stellt: Während bei den Berliner Meisterschaften noch eine Balanceübung ausreichte, wurde hier zusätzlich die der Leistungsklasse entsprechende Tempoübung verlangt. Unter den derzeitigen Trainingsbedingungen ist es jedoch eine große Herausforderung, die Anforderungen im Leistungsbereich voll zu erfüllen.
So machte sich das Team der TiB 1848 schließlich mit Mona, Noa und Linn auf den Weg. Eine Bahnfahrt in Deutschland erinnert derzeit fast an das Kinderlied: „Eine Seefahrt, die ist lustig!“. Kurz vor Frankfurt ging nichts mehr. Doch wir hatten Glück: In Offenbach konnten wir den außerplanmäßig haltenden Zug verlassen und mit dem Nahverkehr zum Hotel fahren. Das war eine gute Übung, da wir so auch am nächsten Tag den Weg zur Wettkampfstätte bestritten.
Vor Ort war alles bestens organisiert. Da bis zum Einsatz unseres Trios noch reichlich Zeit blieb, konnten sie sich unter der Betreuung von Yolan in Ruhe vorbereiten. Deutlich intensiver traf es Anastasiia, die als Kampfrichterin mindestens zehn Stunden in der sonnendurchfluteten und entsprechend aufgeheizten Halle werten musste. Für unsere drei Sportlerinnen ging es dann ohne große Wartezeit los. Die Übung gelang hervorragend, sodass sie sich am Ende über einen tollen dritten Platz freuen konnten.
Werner Hassepaß