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Ende des 16. Jahrhunderts verlor der Bogen auf dem Schlachtfeld an Bedeutung und Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung rückten in den Vordergrund.

Das Schießen mit dem asymmetrischen japanischen Bogen erfordert es, sich auf das Erlernen und die stetige Verfeinerung der komplexen Schießtechnik einzulassen. In den vorgegebenen Bewegungsphasen müssen Körperhaltung und -spannung präzise koordiniert werden.

Durch die beständige Auseinandersetzung mit der Technik entwickeln sich Achtsamkeit, Ausdauer, Konzentration und Gelassenheit.

Stehen Körper, Geist und Technik im Einklang miteinander, wird das Treffen des Ziels erreicht werden.

Reine Muskelkraft spielt gegenüber einer feinen Bewegungskoordination eine untergeordnete Rolle. Von daher ist Kyūdō für Männer und Frauen gleichermaßen geeignet und kann bis ins fortgeschrittene Alter hinein praktiziert werden.

Das reguläre Training findet mehrmals wöchentlich statt. Unter Anleitung lizenzierter Trainer und Trainerinnen üben Anfänger und Fortgeschrittene im Schwerpunkt die richtigen Bewegungsabläufe. Wissen zum Material wird ebenso vermittelt wie historische Hintergründe. Auch bei der Vorbereitung auf Prüfungen und Wettkämpfe stehen unsere Trainer und Trainerinnen – zwei davon mit Trainer A Leistungssport-Lizenz – unseren Kyūdōka mit Rat und Tat zur Seite.

Während des Winterhalbjahres findet das Training in der Halle statt. Im Sommerhalbjahr trainieren wir auf unserem schönen Bogensportplatz am Columbiadamm 111. Seit 2025 verfügen wir dort auch über einen speziellen traditionellen Schießbereich. Fortgeschrittene ab 3. Kyu können dort beinahe jederzeit üben.

Für Interessierte bieten wir Schnupperkurse an: Zum Schnupperkurs und allen Infos bitte hier klicken.

Kontakt: kyudo@tib1848ev.de

Weitere Informationen zu Kyūdō sind auf der Homepage unseres Verbandes zu finden.